Château Léoville-Barton / Langoa-Barton

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung: 25.02.10

 

Weitere Informationen und Bilder unter:   www.leovillebarton.com

 

ALLGEMEIN:

 

Léoville-Barton

Weine der Spitzenklasse keltern heute alle drei Léoville Güter. Wenn ich die Weine von Anthony Barton den beiden anderen vorziehe, so ist das weniger eine Frage der absoluten Qualität als vielmehr eine des Stils. Ich mag sie einfach, die gleichzeitig zurückhaltenden, ausgewogenen und dennoch vollmundigen, kräftigen Tropfen mit der herrlichen Frucht. Die 82er, 85er, 86er und 88er dürften auf Léoville-Barton so unvergesslich bleiben wie die herrlichen 53er, 55er oder 59er, und mit dem phantastischen 90er und den darauffolgenden Jahren hat das Gut womöglich noch zugelegt

VINUM 10/95

 

Léoville-Barton

Preise; 1978-78; 1983-49; 1985-45; 1986-40; 1987-30; 1988-27; ALLES ÜBER WEIN 1/90.

 

Léoville-Barton Bewertung 1982 bis 1992 von 100 Punkten;

1982    84

1983    75

1984    78

1985    85

1986    86

1987    73

1988    79

1989    82

1990    80

1991    81

1992    81

ALLES ÜBER WEIN 3/93

 

 

Léoville-Barton

Entwicklung der Jahrgänge 1983, 1985 und 1986; 16,18 Punkte auf Platz 54 von 60

ALLES ÜBER WEIN 3/90

 

Léoville-Barton +++ bis++++, Saint-Julien; gute Qualitätsentwicklung in den letzten Jahren auf dem Gut von Anthony Barton; 1988 - 14,5, 1989 - 16,5, 1990 - 16,0

ALLES ÜBER WEIN 3/91.

 

Michel Raoult ist die rechte Hand von Anthony Barton. Ihm und seinem Team ist es zu verdanken, dass der Léoville-Barton heute zu den zuverlässigsten Crus des Bordelais gehört.  VINUM 11-95

 

 

Léoville-Barton 1978

gut gedecktes Dunkelrot; sehr verschlossen wirkendes Bouquet, konzentrierte jugendliche Frucht, elegante Nuancen, mit Freude zu trinken; bis1998; 16 Punkte ALLES ÜBER WEIN 1/89

 

Léoville Barton 1982

91 Punkte Alles über Wein 5/2002 Seite 124

 

Léoville-Barton 1983

70% Cabernet Sauvignon, 15% Merlot, 8% Cabernet Franc, 7% Petit Verdot; dunkles Rubinrot; in Duft und Geschmack intensive Piemontkirsche, reife Brombeeraromen, leichter Pfefferton, lang fließender, eleganter Abgang, verspricht sehr gute Zukunft ALLES ÜBER WEIN 2/87

 

Léoville-Barton 1984

violettrot; tanninbetonter Geruch, mittelkräftiger, ehrlicher Wein, von M. Barton als erfreulicher Trinkjahrgang charakterisiert ALLES ÜBER WEIN 2/87

 

Léoville-Barton 1985

tiefrotes Sauerkirschrot, intensiver Duft von frischem Saft roter Trauben, deutlicher Veilchenton, etwas Hyazinthe, würziger Geschmack mit Akazie und frischem Tanninton, sehr voll und saftig im Abgang, braucht noch viel Zeit

ALLES ÜBER WEIN 2/87

 

Léoville-Barton 1985

reiches Rot- und Schwarzfrucht-Bukett; große Tiefe und Reife, an Portwein erinnernd, sehr delikat und lang (JK+); gut vinifiziert, viel Körper, lang, aber etwas vordergründig (HS-); mittelkräftige Nase; hohe Säure, moderates Tannin (wenig adstringierend), Hauch Schokolade und Karamel (JS); tiefes Rubin mit Purpurschimmer; ansprechendes Bukett mit Frucht-(Himbeer), Kakao- und Holztöne (Vanille, Blüte); geschmeidig, ordentliches Gerüst, fruchtiges Aroma; sich behauptende Gerbsäure (HE) ALLES ÜBER WEIN 4/89

 

Léoville-Barton 1986

tiefdunkles Rot mit glänzenden Lilareflexen; Duft von reifen Preiselbeeren; noble Art, reifes Tannin, gute Konstitution, ein klassischer Médoc: 16,5 Punkte ALLES ÜBER WEIN 3/87

 

Léoville-Barton 1986

tiefes Purpurrot; mittelstarke, fruchtige Nase (Cassis) mit Leder- und Kakaonote; in der Nase süß erscheinend; Holzton im Geschmack, bemerkenswertes Säurefinale; 15,0 Punkte ALLES ÜBER WEIN 5/89

 

Léoville-Barton 1986

Im Handgepäck hatte ich die Magnumflasche dabei und dann, zu sensationellen, im Ofen geschmorten Schweinshaxen, bei Markus Grafinger in Senftenberg entkorkt. Ein Wahnsinns-Cabernet Sauvignon mit Ecken und Kanten und einem Napa-haften, an einen Martha's Vineyard von Heitz erinnernden Charakter. Wer den genialen Léoville-Barton 1986 jetzt schon trinken will - auch wenn er noch wesentlich bessere Zeiten vor sich hat - sollte sich ein schön gebratenes Stück Fleisch aus der Pfanne dazu genehmigen. Einmalig! 19 Punkte WeinWisser 1/2004

 

Léoville-Barton 1986

Dunkles Granat, wenig Reifetöne, deutlich aufhellender Rand. Nobles Bukett, sanft laktisch, rote Pflaumen, Rosmarin, intensiv und ziemlich tiefgründig, was die Trüffelspuren im Nasenbild beweisen. Im Gaumen sehr elegant, ausgeglichen, feine Gerbstoffe, tänzerisch und mit viel Finessen, eine schöne Tanninsüße ausstrahlend, langes Finale. Trinken bis 2018. 18 Punkte  WeinWisser 3/2007

 

 

Léoville-Barton 1987

Purpur von mittlerer Dichte und Intensität; verhalten, holzgeprägt; fleischig, vollmundig, mit guter Würze von neuem Holz; etwas süßlich; sehr schöner, vielleicht etwas modischer Wein; 16; VINUM 6/88

 

Léoville-Barton 1987

Cassiston, Anklänge von Dörrpflaumen; feine Würze, Stoff; Reifehöhepunkt in zwei bis drei Jahren; insgesamt sehr angenehme, reife Art; 11,5 Punkte auf Platz 2 der Preisgruppe 25-30 DM; ALLES ÜBER WEIN 5/90

 

Léoville-Barton 1987

helles bis mitteltiefes Granatrot mit ockerfarbenem Schimmer; sanftes Bukett ( Himbeeren, Leder) mit angenehmem Fassbrand (Vanille, Karamel, Stechginsterblüten); Geschmack nach neuem Holz; trocken, gefällig, leicht und weniger tief, noch herber Abgang; 13,75 Punkte ALLES ÜBER WEIN 2/91

 

Léoville-Barton 1988

viel Frucht, Substanz und Komplexität, reich, mit gut eingehüllten Tanninen, dichte, feste Struktur mit Biss. Für Dovaz diskrete Nase und klassischer Körper “zum Kauen”, interessant, mit Zukunft; 3 bis 4 Münzen

VINUM 6/89

 

Léoville-Barton 1988

beerig, Töne von Caramel und gekochten Zwetschgen; im Mund mittlere Konzentration, weich, samtig, etwas kommerziell; 15,0 Punkte VINUM 10/91

 

Léoville-Barton 1988

tiefes Granatrot; zartes, sehr feines, nuanciertes Bukett (Cassis, schwarze Schokolade, Kakao, Leder); Geruch Vanille und Geschmack aromatisch nach neuem Holz; fruchtig, konzentriert, schöne Struktur, große Länge, edle Tannine, gutes Potential, sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis; 17,0 Punkte; ALLES ÜBER WEIN 5/91

 

Léoville-Barton 1988

sattes, reifendes Rubin; vielschichtige, würzige Nase, Holznoten, Rauch, Tee, Veilchen und Kirsche; sanft im Ansatz, samten im Mund, geht langsam über in ein noch recht ungestümes, aber keineswegs aggressives, reifes Tannin, langes Fruchtfinale; ein hervorragender und charaktervoller Wein, der bereits Freude macht, aber noch reifen darf; 1998-2010;  4 Sterne, 3 Münzen; VINUM 1,2/96

 

Léoville-Barton 1989

tiefes Purpurrot; fruchtiges Bukett; gute Fülle, kräftige Tannine; Säurefinale;

2 bis 3 Sterne ALLES ÜBER WEIN 3/90

 

Léoville-Barton 1989

noch weitgehend verschlossenes, dichtes und konzentriertes Bukett; fein und reintönig; Geruch und dezenter Geschmack nach neuem Holz; gute Fülle, fruchtig, noch gute Länge, Struktur, angenehme, reife Tannine mit langem Abgang; 16 Punkte ALLES ÜBER WEIN 6/92

 

Léoville-Barton 1989

Dunkles Rubin-Purpur. Reduzierte, gekochte Frucht, Gebäcknase, wirkt irgendwie gebrannt. Softer Gaumen, metallische Säurespitze, die Säure zeigt im Moment zu wenig Harmonie, salzige Zunge, relativ feine Gerbstoffe, warmes, fülliges Finish. 17/20 Punkte, trinken-2008 WeinWisser 10/99 Seite 15

 

Léoville-Barton 1989

Noch sehr jugendliche Nase, gar leicht animalische Ausbaunoten, braucht Zeit um sich zu öffnen; satt und voll im Ansatz, von überraschender Fülle nach den Margaux, herrlich rundes, reifes, glattes Tannin; der typische Wein, der immer Freude macht. Unbedingt eine Stunde dekantieren. 2001-2020 18 Punkte VINUM 10/2000

 

 

Léoville-Barton 1990

Aufhellendes Weinrot, feiner Wasserrand. Offenes, bereits recht entwickeltes Bukett, dominikanischer Tabak, helle Schokonoten. Im Gaumen eher schlank, langer Körper, schöne Süße im Extrakt, gute Länge, erste Genussreife. Barton im alten Stil. 17/20 Punkte  trinken-2014  WeinWisser 9/2000

 

Léoville-Barton 1990

Schönes, gar noch jugendliches Bordeaux; das pure Gegenteil des 89ers: hier besonders rein, fein, noch sehr zurückhaltend, die Finesse der Tannine ist beispielhaft, im Gegensatz zum 89er auch frisch, saftig, fein, hervorragend, trotz der Reife, dem Alkohol. 2004-2020 19 Punkte VINUM 10/2000

 

Léoville-Barton 1991

samtiger Kirschduft; gute Tanninstruktur; saftiger Nachhall; 16,0 PunkteALLES ÜBER WEIN 3/92

 

Léoville-Barton 1991

zurückhaltende Nase mit mineralischen Komponenten, holzgeprägt nach Belüftung; Ansatz von der Frucht geprägt, voll im Mund, samtene Textur, kerniges und präsentes, ein Spur bitteres Tannin, mittellanges Finale; höchst ausgewogener und dezenter Wein; 1997-2000; 2 Sterne, 2 Münzen; VINUM 10/94

 

Léoville-Barton 1991

JENSEITS ALLER MODEN; Weine steigen und Fallen mit Moden wie die Säume von Damenröcken. Noch ist es nicht lange her, da war die größte Tugend eines Weines seine Leichtigkeit und Eleganz. Alkohol, Opulenz und Wucht waren als grobschlächtig und rustikal verschrien. Heute ist das Gegenteil der Fall: Die Weine können nicht fett und fleischig genug sein. Den Gezeiten der Weinmoden halten nur wenige Güter stand. Dazu gehört Léoville-Barton, das uns Jahr für Jahr höchst ausgewogene, elegante Weine beschert. Der 91er ist besonders gelungen: Reifendes Rubin; fein-fruchtige, dezente Nase; sanft im Ansatz, kompakt im Mund, rund, höchst reifes, samtenes Tannin; höchst liebenswürdiger, empfehlenswerter Wein, der zu den besten Käufen des Jahrgangs gehört! 1996-2000. 4 Sterne, 2 Münzen VINUM 3/96

 

Léoville-Barton 1992

süßlicher Kirschduft; seidige Fruchtfülle; eleganter Nachhall; 1998-2008; 16,25 Punkte ALLES ÜBER WEIN 3/93

 

Léoville-Barton, 1993

süßlicher Kirschduft; seidige Fruchtfülle; eleganter Nachhall; 1998-2008 15,75 Punkte ALLES ÜBER WEIN 3/94

 

Léoville-Barton 1993

dieser klassische, harmonische und dichte Wein ist einer der Hits des Jahres VINUM 5/94

 

Léoville-Barton 1993

schönes, sattes Kirschrot; zurückhaltende und feine Nase; vollmundig, kernig, dicht und konzentriert im Mund, gut eingebundene Tannine, langes Finale; großartiger Wein mit Frucht und Rasse; 2000-2006; 4 Sterne

VINUM 10/95

 

Léoville-Barton 1994

einer der zuverlässigsten, ausgewogensten großen Bordeaux überhaupt VINUM 5/95

 

Léoville-Barton 1994

++++; süßlicher Haselnussduft; verspielte Frucht; wie immer sehr elegant; 1998-2012; 16,75 Punkte ALLES ÜBER WEIN 3/95

 

Léoville-Barton 1994

Sattes, volles Kirschrot; in der Nase komplexe und vielversprechende Noten von Beeren, Rauch und Vanille; Ansatz von viel voller, satter Frucht geprägt, mundfüllendes, herbes, rundes, reifes Tannin, endet sehr lang auf schönen Brombeer-, Mokka- und Teenoten; ein großer Wein. 2000-2010. 4,5 Sterne + Herz, 2,5 Münzen

VINUM 1/2-97

 

Léoville-Barton 1995

sattes Purpur; vielversprechende, verführerische, feinwürzige und doch zurückhaltende Nase, Röstnoten; kräftig im Ansatz, voll und fruchtig im Mund, lang, herrlich rundes, mundfüllendes, feinkörniges Tannin; vielversprechender, großer Wein; 2002-2020; 4 Sterne VINUM 6/96

 

Léoville-Barton 1995

opulenter Waldbeerenduft; saftiges Fruchtspiel; elegante Tanninstruktur; gutes Potential; 2000-2018; 17,0 Punkte ALLES ÜBER WEIN 3/96

 

Léoville Barton 1995

Tantalising red, with violet, berry and blackberry aromas and hints of earth. Full-bodied and chewy, with lots of fruit and flavors. Long, velvety finish. Best after 2001. $50            93 Punkte WINESPECTATOR Jan31, 1998

 

Léoville-Barton 1995

Sattes Kirschrot; interessante, fruchtige Nase; kompakt im Mund, saftige Frucht, rundes, reifes, volles, nobles Tannin, langes Finale; superber, finessenreicher, liebenswerter Tropfen, der nicht mit Alkohol und Fülle protzt, sondern durch seine vollen Tannine, seine Raffinesse beeindruckt. Kontrovers beurteilter Wein: Bichsel ist begeistert, Gaudrie und Schröder finden ihn zu mager. 2002-2015

4 Sterne 4,5 Münzen VINUM 3/98

 

Léoville-Barton 1996

Filigraner Waldbeerenduft, saftige Fruchtdichte, elegante Tannine, feinster Stil. 2000-2018, 17,0 Punkte

ALLES ÜBER WEIN 3/97

 

Léoville-Barton 1996

Purpur; fein-fruchtige Nase mit floralen Noten, dann holzgeprägt; satte und volle Frucht im Mund, viel Frische und Rasse, saftiges, reifes Tannin, langes Fruchtfinale; ein liebenswürdiger, verführerischer, herrlicher Wein. 2004-2020; 5 Sterne VINUM 6/97

 

Léoville-Barton 1996

So beeindruckend notieren seine Konkurrenten, dass man den zurückhaltendsten der Léoville-Weine gerne übersieht. Dabei besitzt er nicht weniger Klasse und Noblesse als diese! Herrlich reifes, mundfüllendes Tannin; endet fruchtbetont und lang; hervorragender Wein. 2002-2020 5 Sterne VINUM 3/99

 

Léoville-Barton 1996

Extrem tiefes, blutrotes Granat. Traumhaftes, nach Edelhölzern, Zedern, Tabak und Pflaumen duftendes Bouquet, gewaltige Tiefe, je länger offen, umso mehr Amarena- und Dörrfrüchtenoten bekommt er. Im Gaumen ein Ausbund an Extrakt- und Tanninsüße, völlig homogen, schon fast cremig, langes, endloses Finale. Ein echter St.Julien-Klassiker, den anderen Weinen um ein Quentchen überlegen 19/20 Punkte 2004-2025 WeinWisser 2/2000

 

Léoville-Barton 1996

Sehr tiefes, dunkles Granat-Purpur, wenig Reifetöne. Mineralisches Bukett, Putzfäden, Schweiß, Erdöl, darunter schwarze Beeren, Backpflaumen, Nasenbild mit viel tiefgründiger Größe. Im Gaumen fest und fein, elegante, stützende Adstringenz, viel schwarze Beeren, Teer und Lakritze, nachhaltiges Finale, noch ungestüm und mindestens drei Jahre von der ersten Genussreife entfernt. Trinken bis 2014 19 Punkte WeinWisser 1/2007

 

Léoville-Barton 1997

Sattes Kirschrot; sehr zurückhaltende, fein-würzige Nase; viel satte, volle, reife Frucht im Mund, gut eingebundenes Tannin, endet lang; in sich geschlossener, vorzüglicher, stimmiger, schöner Wein, der rasch und lange Freude machen wird. 4 Sterne VINUM 6-98

 

Léoville-Barton 1997

Feiner Duft, von Vanille und Himbeere geprägt, seidige Frucht, verspielt, eleganter Nachhall. 2002-2015. 16,5 Punkte Alles über Wein 3-98

 

Léoville-Barton 1997

Dunkles Granat mit lila Reflexen. Mittelintensives, nach Kirschen riechendes, leicht zedriges Bouquet. Schlanker, eleganter Gaumenaufbau, reife Gerbstoffe, langgezogener Körper. Wiederum ein toller, sehr gut gelungener Léoville-Barton, jedoch leicht hinter den Jahrgängen 1995 und 1996 zurück 17/20 Punkte 2004-2014 WeinWisser 4/98

 

Léoville-Barton 1997

Top Empfehlung Alain Winkleman als 97er aus St. Julien  (poetischer Wein)

Feinschmecker 6/98

 

Léoville Barton 1997

3,5 Sterne (und damit auf einer Stufe mit Mouton-Rothschild) ENOGEA 2/98

 

Léoville-Barton 1997

Dunkles, ansprechendes Granat, dicht in der Mitte. Intensives, beeriges Bukett, ein Hauch Amarena-Süße, gerösteter Kaffee. Saftiger, charmanter Gaumen, veloursartiges Extrakt, schöne Länge, ein toller Barton, der schon jung großen Spaß macht. 17/20 trinken-2010 WeinWisser 6/2000

 

Léoville-Barton 1998

Als wir mit Anthony Barton Mitte Oktober sprachen, winkte er ab. “Fragen Sie mich ja nicht, wie der 98er wird. Wir haben uns alle auf die Ernte gefreut und jetzt diese Regengüsse.” Am 23. Erkundigten wir uns auf dem Weingut nochmals nach dem neuen Jahrgang. Der eher als Tiefstapler bekannte Ire tönt inzwischen bereits etwas optimistischer: “Ich bin ziemlich zufrieden.”

WeinWisser 11/98

 

Léoville-Barton 1998

Tiefes Granat mit violetten und schwarzen Reflexen. Dichtes, blaubeeriges Bouquet mit feiner Saint-Julien-Zedernnote, Tabak, ein Hauch Dörrfrüchte, Schokolade, sehr konzentriert. Im Gaumen viel Saft, stoffig, konzentriertes Extrakt mit viel blaubeerigem Touch, gaumenumfassende Adstringenz, im Finale Edelhölzer, ein an einen großen Pauillac erinnerndes Nachspiel. 18/20 Punkte 2005-2030 WeinWisser 4/99

 

Léoville-Barton 1998

Lovely aromas to this, with currants and raspberries galore. Full- to medium-bodied, with a good core of fruit in the midpalate, fine tannins and a medium finish. Scores finesse and class for the Medoc in ’98. 90-94 points WINESPECTATOR 5/99

 

Léoville-Barton 1998

Along with Léoville Las Cases, this appears to be one of the finest 1998 St. Juliens. Impressive, it exhibits an opaque ruby/purple colour, and a sweet nose of blackberry and cassis fruit intermixed with licorice, earth and wood. Extremly high in tannin, but with the concentration and muscle to support its brawny structure, this is a big, dense, old-fashioned wine that will require 7-10 years to round into shape. Full-bodied and impressively-endowed, as well as harmonious, Barton has turned in an exemplary performance. 2008-2025. 90-92 points by Robert Parker 5/99

 

Léoville-Barton 1998

Wie immer in diesem Stadium sehr verschlossen, braucht trotz der Karaffe Zeit, sich ganz auszudrücken. Sehr zurückhaltende Aromatik, reifes, den Mund ausfüllendes, nobles Tannin, das ein großes Terroir verrät. Unbedingt reifen lassen. 2006 bis 2020. 17 Punkte VINUM 3-2001 Seite 68

 

Léoville-Barton 1999

Erstaunlich, wie dieses Gut Jahr für Jahr großartiges Traubengut erntet. Alles stimmt an diesem Wein. Die Extraktion, das Holz, die Qualität der Tannine, die Dichtigkeit und die Fülle. Nur der Alkohol stört etwas in dieser Phase. 2006-2010. 17 Punkte Kaufempfehlung VINUM 6-2000 Seite 72

 

Léoville-Barton 1999

Dichtes Granat-Purpur mit violetten Reflexen. Nobles Kirschen- und Waldbeerenbukett, Zederntouch, Palisander, Veilchen. Im Gaumen viel Cassis, insgesamt trotzdem auf der rotbeerigen Seite, feinsandiger Fluss, außen cremige Konturen zeigend, ein femininer Barton, mit Eleganz und Grazie. Kann in der Genussreife noch zulegen. 17 Punkte  2004-2018 WeinWisser 4/2000

 

Léoville-Barton 1999

Alles stimmt an diesem Wein. Die Extraktion, das Holz, die Qualität der Tannine, die Dichtigkeit und die Fülle. Nur der Alkohol stört etwas in dieser Phase. 17 Punkte  2006 bis 2010 Wein+Markt 5/2000

 

Léoville-Barton 1999

Eine unveränderte Bewertung verglichen mit letztem Jahr, und so bleiben die Zweifel und die Ansicht über die Tannine, das noch viel zu hart und schwach erscheint verglichen mit den besten Jahrgängen dieses Weins (z.B. ohne lange zurück zu gehen wie 1995 oder noch mehr 1996). Eine Empfindung von Adstringenz, die nach der deutlichen und somit positiven Attacke noch verstärkt wird durch den Beitrag des sicher nicht vernachlässigbaren Holzes, und die wenigstens durch die klare Dosierung der zur Verfügung stehenden Frucht kompensiert wird. 2 bis 3 Sterne mit Fragezeichen. ENOGEA 19 (April/Mai 2000)

 

Léoville-Barton 1999

Unsere Favoriten sind einmal mehr Léoville-Barton und Ducru-Beaucaillou  bis 2020  90 Punkte ALLES ÜBER WEIN 3/2000

 

Léoville-Barton 1999

Sattes Kirschrot; ausgesprochen röstig und holzbetont; kompakter, herber, satter Bau, mächtiges Tannin; noch sehr verschlossen, wie immer in diesem Stadium, überlegenes Potenzial. 2006 bis 2016. 17 Punkte VINUM 3/2002 Seite 64

 

Léoville-Barton 1999

Sehr solide gebauter, kraftvoller, warm-würziger Saft mit zartem Blütenduft über Beerenfrucht bis hin zu Vanille- und Röstnoten (Räucherstäbchen, Zedern- und Sandelholz...) 16,5 Punkte (damit bester St. Julien mit 3 anderen) Weinwirtschaft 14. Juni 2002

 

Léoville-Barton 1999

Sehr dunkles Granat, mit Purpur-Schimmer. Mineralisches Bouquet, gebrauchte Putzfäden, Terpentin, Eukalyptus,, darunter aber auch Trüffelnoten, Dörrpflaumen. Im Gaumen füllig, dicht, fleischig, noch sehr viel Adstringenz, in der Aromatik wie ein Heitz Trailside endend, im Finale Malaga-Noten, Malz. Ein spezieller, schwer einzuordnender Wein mit unbändiger Aromatik, vom Grundgeschmack her nicht Bordeaux-typisch. trinken -2018  18 Punkte WeinWisser 9/2007

 

Léoville-Barton 2000

Dunkle, tiefes Granat mit violetten Reflexen. Traumhaftes Bukett, Palisandernoten, schwarze Kirschen, reifer Cabernet, viel Cassis. Perfekter, fein gegliederter Gaumen, ein herrliches Spiel zwischen blauen und schwarzen Beeren, feine Tabakwürznote, Zedernholz, wieder Edelhölzer, wie immer zur Spitze gehörend. 18 Punkte 2006-2025 WeinWisser 4/2001

 

 

Léoville-Barton 2000

Soviel Brombeermarmelade feinster Art habe ich kaum je in einem Wein gefunden. Den Akzent ganz auf die knackigen, saftigen, robusten und doch nicht aggressiven Tannine gesetzt. Ein Klassiker, gebaut für ein langes Leben. 18,5 Punkte 2010-2030 Wein+Markt 5/2001

 

Léoville-Barton 2000

92 Punkte Alles über Wein 3/2001 Seite 36

 

Léoville-Barton 2000

Einfach köstlich: so viel Brombeermarmelade der feinsten Art habe ich kaum je in einem Wein genossen. Das verkostet sich nicht, das isst sich, langsam und mit Genuss. Als würden man in einen vollen, prallen Hintern beißen. Den Akzent ganz auf die knackigen, saftigen, robusten und doch nicht aggressiven Tannine gesetzt. Ein Klassiker, gebaut für ein langes Leben. 2010 bis 2030. 18,5 Punkte VINUM 6/2001

 

Léoville-Barton 2000

Fresh and fine. Grape and raspberry aromas. Very full-bodied and broad-shouldered. Really great. The biggest, most powerful ever from Barton and family. 95-100 Punkte Wine Spectator 30. Juni 2001 

 

Léoville-Barton 2000

elegantes Bukett, feinstrukturierter Körper, klassische Tannine, nachhaltig. Bis 2020. 92 Punkte Alles über Wein 4/2001

 

Léoville-Barton 2000

Der 2000er Léoville-Barton ist hoch bewertet längst zu einem Objekt der Begierde und Spekulation geworden. 

WW: Ab Weingut war der Léoville-Barton 2000 noch einigermaßen günstig.

AB: Danach führte der Mythos um den Jahrgang und die großartige Qualität rund um unseren Wein zu einer unglaublichen Euphorie und zu einer enormen Spekulation.

WW: Was glauben Sie persönlich? Ist Ihr Léoville-Barton 2000 drei- bis viermal mehr wert als andere gut gelunge Jahrgänge ihres Gutes?

AB: Ganz sicher nicht. Mit dem meiner Meinung nach vernünftigen, früh lancierten Preis versuchte ich das Primeur-Fieber zu bremsen und in einigermaßen geordnete Bahnen zu lenken. Hätte ich mich hingegen in Geduld geübt und etwas gepokert, hätte ich mit dem Wein sehr viel mehr Geld verdienen können.

WW: Wie viele andere Château-Besitzer dies getan haben.

AB: Man muss lernen, zufrieden zu sein. Der Léoville-Barton ermöglicht mir ein splendides Leben. Letzte Woche habe ich mir ein paar neue Schuhe und Futter für meinen Hund gekauft. Also geht es uns allen prächtig.

(etwa 4 Monate vor der Flaschenfüllung probiert): Dunkles, sattes, dichtes Bordeaux-Rot, fast schwarze Reflexe. Traumhaftes, süßes Edelholzbukett, viel schwarze Kirschen, Cassis, roter Holunder, vielschichtig, Minzetöne, Zedern- und zarter Schokoduft. Saftiger, reicher Gaumen, delikater, reifer Cabernet-Geschmack, noch feiner als bei der Primeurprobe, Frucht, Frucht und nochmals Frucht, Palisandernoten im druckvollen Finish. 19 Punkte  2008-2035 WeinWisser 2/2002

 

Léoville-Barton 2000

Amazingly rich and silky. Lots of chocolate and blackberry aromas with hints of raspberries. Full-bodied, with silky, round tannins. Great concentration. Long, long finish. This is the biggest, most powerful ever from Léoville-Barton. Best after 2012. Highly recommended. 150$. 97 Punkte Wine Spectator 31 März 2003

 

Léoville-Barton 2000

"So viel Brombeermarmelade der feinsten Art habe ich kaum je in einem Wein genossen. Das verkostet sich nicht, das isst sich, langsam und mit Genuss. Als würde man in einen vollen, knackigen Hintern beißen", schrieben wir vor eineinhalb Jahren. Dem gibt es auch nach der Abfüllung nichts beizufügen. 2010-2030, 19 Punkte VINUM 3-2003 Seite 67

 

Léoville-Barton 2000

sehr pikanter Klassiker, einfach alles da, aromatisch (Veilchen, Herzkirsche, Brombeere, Lakritz...) vollsaftig mit solider Tannin-Struktur und Länge. 3 Sterne Weinwelt 5/2003 16,5 Punkte Weinwirtschaft 12/2003)

 

 

Léoville-Barton 2001

Edles, noch verschlossenes Bukett; fruchtig mit sehr guter vorderer Länge, aber weniger Saft; nachhaltige, durch neues Holz verstärkte Tannine; sehr gefällige Süßholznote; noch gedämpfte Saftigkeit; Potenzial. 4 Sterne Weinwirtschaft 17. Mai 2002

 

Léoville-Barton 2001

Wie schon bei anderen Verkostungen in der Vergangenheit sehr verschlossen und einer nicht zu vernachlässigenden Dosis von Eichenholz. Würzig im Abgang, und die Tannine noch ziemlich aggressiv. Da ich aber die Entwicklung der vorausgehenden Jahrgänge kenne, möchte ich auf die Zukunft dieses Weines wetten. 3-4 Sterne, ENOGEA 372002

 

Léoville-Barton 2001

Der 2001er ist der tanninreichste Wein in der Geschichte von Château Léoville-Barton. "Damit will ich aber nicht behaupten", meint Anthony Barton, " dass wir mit diesem Jahrgang auch den besten Wein in der Geschichte unseres Hauses gemacht haben".

Immer im Januar werden in den Weinbergen von Léoville-Barton die Reben kurz geschnitten. "Danach greifen wir kaum noch in den Vegetationsprozess ein", erklärt Anthony Barton, "das heißt, es gibt keine grüne Ernte und keine allzu intensive Laubbewirtschaftung". Im Jahr 2001 seien die Beeren extrem klein gewesen und die Beerenhäute sehr dick. "Ein Phänomen, das uns rekordhafte Gerbstoffwerte bescherte."

Auffallend dunkle Farbe, sattes Granat-Violett. Warmes, konzentriertes Bukett, viel Pflaumen, Brombeeren, Zedernduft, Kakaobohnen, Rosentöne, Lakritze, erstaunlich tiefgründig im Vergleich zu anderen Duexièmes. Stoffiger, dicht gegliederter Gaumen, direkt wirkende Frucht, beerig-intensiv, immense Gerbstoffe, dem reichen Wein eine wahnsinnige Körperfülle gebend, perfekte Balance zwischen Fleisch, Muskeln und Gerbstoffen. Ein grandioser, extrem lagerfähiger Klassewein. 18 Punkte  2008-2040 WeinWisser 2/2002

 

Léoville-Barton 2001

Einer der ganz großen Weine des Jahres. Ungewöhnlich aromatische Qualität mit edlen Noten reifer, frischer Kirsche, den Mund ausfüllendes, dichtes und doch ausgesprochen feines Tannin, endet ellenlang: einfach herrlich, macht Spaß, da jubeln die Sinne...2008 bis 2020, 18 Punkte (damit bester St. Julien) VINUM 6/2002 Seite 64

 

Léoville-Barton 2001

89-91 Alles über Wein 4/2002

 

Léoville-Barton 2001

Eindrückliches Bukett von Waldbeeren und Gewürzen, verrät aromatisches Potenzial; eine gehörige Portion kompakter, fester, dichter, überhaupt nicht aggressiver Tannine, dahinter eine erste Ahnung ungemein delikater Fruchtigkeit: einer der ganz großen Weine des Jahres. Unbedingt reifen lassen! Die Note für das ungeheure Potenzial. 2010-2020 19 Punkte (damit Jahrgangsbester!) VINUM 3/2004 Seite 58

 

Léoville-Barton 2002

Ein Wechselbad der Gefühle erlebte Anthony Barton mit seinem 2002er Léoville. Im August gab ihm sein Önologe Jean Claude Boissenot zu verstehen, dass er nicht mehr erwarten dürfe als seinerzeit beim 1984er. Die nachfolgenden Einschätzungen tönten schon etwas optimistischer: Aus dem 2002er könne ein zweiter 1988er werden. Etwas später: Möglich sei sogar die 1996er Qualität. "Beim Verkosten der Lots waren wir uns beide dann sicher, dass der Jahrgang noch viel besser gelungen ist."

In der Farbe extrem dunkles Granat-Violett mit schwarzen Reflexen. Bereits in der Nase eine Orgie von Aromen, Geschmack von Cassis, Flieder, Zedern und Trüffel, sehr intensive Fruchtprägung. Cremiger, feingliedriger Gaumen mit einer extremen Konzentration, sensationelle Adstringenz, schwarze Kirschen, Teakholz und sehr lange Rückaromatik. Wieder eine Meisterleistung von Anthony Barton. Léoville-Barton kann einmal mehr bei den besten Klasseweinen des Bordelais mithalten. 19 Punkte 2013-2040 WeinWisser 4/2003

 

Léoville Barton 2002

Herausragend. Die Komplexität, die man erwartet, aber auch große Finesse, herrlich glattes, dichtes, sattes Tannin, von größter Frische und Rasse, endet lang auf Noten knackiger Beeren. 2010 bis 2020. 17,5 Punkte VINUM 6-2003 Seite 60

 

Léoville-Barton 2002

Very attractive blackberry and vanilla aromas follow through to a full-bodied palate, with chewy tannins and a medium finish. Slightly hollow midpalate but flavourful. Best after 2007. 18,900 cases made 89 Punkte  40$  WineSpectator 31.Mar2005

 

 

 

Léoville-Barton 2003

Very impressive licorice, blackberry and mint. Full-bodied, with silky tannins. Superlong.  95-100 Punkte, WineSpectator 30.Juni2004

 

Léoville-Barton 2003

sehr tiefes Granat, violett-schwarze Reflexe. Ein alle anderen St.-Juliens überstrahlendes Bukett, mit Las Cases an der Spitze, bereits was das Nasenbild anbelangt, schwarzbeerig, Teakholz, Trüffel, Kaffee, schwarze Kirschen, verschwenderisch viel Brombeeren, dahinter Kräuternoten, gestützt von Kandissüße. Im Gaumen nahe der absoluten Perfektion, alle Aromen wiederholen sich, seidige Gerbstoffe, in der Adstringenz integriert, eine dicke, cremige Süße ausstrahlend, erhabenes rauchiges Finale mit Black-Currant-Touch. Einmal mehr auf Premier-Cru-Niveau, glücklicherweise nicht beim Preis. 19 Punkte  2010-2030 WeinWisser 4/2004

 

Léoville-Barton 2003

Fein-fruchtig, zartwürzig; lieblich, mit Länge, fruchtig, sehr konzentriert, opulent; gefällige, körnige Tannine; nicht streng; insgesamt etwas süß, Frische fehlt etwas. 3,5 Sterne Weinwirtschaft 7.Mai2004

 

Léoville-Barton 2003

Feiner Duft von Brombeeren und Zimt, würzige Fruchtfülle, elegante Tannine, in jeder Hinsicht ausgewogen. 93-95 Punkte 2009-2035 Alles über Wein 3/2004 Seite 32

 

Léoville-Barton 2003

Umwerfend gut in einem (jahrgangsbedingt) mehr zur Opulenz denn zur Eleganz neigenden Stil. Gewaltiges, samtenes Tannin, wuchtiges, im letzten Drittel auch herbes Tannin. 2010-2020. 17,5 Punkte VINUM 6/2004

 

Léoville-Barton 2003

Tiefes, dunkles Granat-Violett. Warmes, opulentes Bukett, sehr reife Dörrfruchtnoten, Kakaobutter, schwarze Pralinen, momentan ein großer, wuchtiger Pomerol in der Nase, komplex und gebunden. Im Gaumen enorm reich, cremige Textur, tolle Süße aufgrund der reifen Tannine und des vanilligen, nussigen Holzes, noch feste Adstringenz, perfekt ausgerichtet. Ein großer Wein mit einer berauschenden Médoc-Erotik, nahe dem Punktemaximum. 19 Punkte 2012-2030 WeinWisser 4/2005

 

Léoville-Barton 2003

Diese Mischung aus Dichte und Fülle, aus Opulenz und Rasse ist einmalig in diesem Jahr; das ganze zugänglich und doch komplex, die Bitterschokoladennote im Finale genau richtig. Damit wird man nicht enttäuscht und wird seinen Spaß haben - auf den man nicht lange warten muss. 2009 bis 2016. 18 Punkte VINUM 3/2006 Seite 76

 

Léoville-Barton 2003: Intense blackberry and cherry, with hints of currant. Toasted oak and sweet tobacco too. Roses and other flowers, such as lilacs. Full-bodied, with masses of tannins yet incredibly long and seductive. Best after 2012. 18.330 cases made. 98 Punkte, Platz 3 der besten 100 Weine 2006. 75$ WineSpectator 31Dec2006

 

Léoville-Barton 2003

Tiefes Granat, lila Rand. Delikates Bukett, sehr nobel, dezente, dunkle Karamellnoten, Tahiti-Vanille, Rauch, Zedern, Lakritze. Satter, dichter Gaumen, sehr fleischig, aber auch fein, ausgeglichene Adstringenz, im Finale schwarze Kirschen, sehr nachhaltig, eine Sonderklasse von der Eleganz her trotz des enormen Alterungspotenzials. 2011 bis 2040. 19 Punkte  WeinWisser 3/2007

 

Léoville-Barton 2004

Da geht der Instinkt mit uns durch und verlangt Schlucken! Ist das einmalig gut, herrlich fruchtig, lecker bis ins ewig lange Finale. Am Schluss bleibt ein Eindruck von reifen Traubenhäuten, aromatisch, dabei mit sensationeller, dicht gewobener, nicht im geringsten aggressiver Textur. 2012-2026, 18,5 Punkte VINUM 6/2005 Seite 63

 

Léoville-Barton 2004

verschlossen, jedoch edel; appetitlich fruchtig; elegant leicht; lieblich mit Länge; mit Charme; feine Tannine; fruchtiger, in Tannin eingebundener Abgang; wie immer eine sichere Bank. 4 Sterne Weinwirtschaft 13. Mai 2005

 

Léoville-Barton 2004

Sattes, dichtes Granat mit schwarzen Reflexen. Extrem tiefgründiges Bukett, Cassis und andere schwarze Beeren, das in ausufernder Form, dunkle Edelhölzer, tolles Cabernet-Parrfüm, Kandisnoten, ein Hauch Dörrfrüchte, auch Dörrbananenspuren. Im Gaumen ein Mustermaß an perfektem Körperbau, feine, mit sehr viel Fleisch bestückte Tannine, enorme Konzentration auf der Zunge, mit Hermitage-haften Aromen endend, Teer- und Trüffelspuren, ganz am Schluss überwiegt wieder die konzentrierte schwarzbeerige Frucht, erhabenes Finale. Ein großer, nach Reife verlangender Léoville, der zum Terroirklassiker tendiert, eine erste Reife ist erst in 10 bis 15 Jahren zu erwarten. 19 Punkte 2014-2040 WeinWisser 4/2005

 

Léoville-Barton 2004

Currant and dark chocolate, with hints of mineral. Full-bodied, with silky tannins and a long, caressing finish. Balanced. A more delicate and refined style. Best after 2011. 21.250 cases made. 56$ 91 Punkte WineSpectator 31.März2007

 

Léoville Barton 2005
Lively crimson – looks very youthful. Light, mineral notes on the nose. Fine tannins at first, becoming dominant on the mid palate. Very tight and fine-tuned. Reined in. Far from opulent with lots of dryness on the finish. Dry, grainy tannins. Extremely solid and earthbound. Set for the very long term. Langoa is more expressive for the moment but may not last as long. 17+ Drink 2018–30 Jancis Robinson 26.4.06

 

Léoville-Barton 2005

Mineralische, blumige und beerige Komponenten, Tannine von großer Rasse und Noblesse, blumig fruchtiges Finale, das nicht enden will; voller Tiefe und Charakter, für lange Reife gemacht; unser Favorit in diesem Jahr. 19 Punkte, 2015-2025 VINUM 6/2006

 

Léoville-Barton 2005

Fantastic aromas of currants, black licorice and berries. Fresh flowers. Light smoke. Big and velvety with loads of fruit. Long. Seems like another 2003; wait and see. 95-100 Punkte WineSpectator 30Jun96

 

Léoville-Barton 2006

Sehr tiefes, dunkles Violett-Purpur mit schwarzen Reflexen in der Mitte. Wunderschönes, feines Bukett, viele Facetten, parfümiertes Cassis, feine Brombeernoten, süßes Edelholz, Mokka, fast zärtlich über die Nase streichelnd. Feinster Gaumen, cremige Tannine, im blau- und schwarzbeerigen Bereich bleibende Frucht, ein Hauch Kokos, das Finale des erotischen, vielleicht schon früh gefallenden Weins abrundend. 19 Punkte, 2015-2034 Weinwisser 4/2007

 

Léoville-Barton 2006

Rauchig und fruchtig, zurückhaltend; dichter bau, rassige, wuchtige Art, viel knackiges, dichtes Tannin, delikate Bitternote, langes Beerenfinale. Klassisch, für die lange Reife. 2015-2025. 17,5 Punkte VINUM 6/2007

 

 

 

 

 

 

 

Langoa Barton 1999

Sehr feiner Ausdruck mit süßer, wild-würziger Saftigkeit (Brombeer, Pflaume, Zedernholz, Teer, Seetang...) und reifen Tanninen. 16,0 Punkte Weinwirtschaft 14. Juni 2002

 

Langoa Barton 2000

A dense and rich red, with aromas of blackberries and blueberries. Undertone of minerals. Full-bodied, with lots of tannins and loads of structure and length. Just a baby, but already muscular and developed. Best wine from this estate in years. Same owner as Léoville-Barton. Best after 2010. 50$. 94 Punkte Wine Spectator 31 März 2003

 

Langoa Barton 2000

Ungemein lecker und saftig, aber auch fest und kantig: wird viel Spaß machen in einer sehr direkten, unkomplizierten Art. 2006-2016, 16 Punkte VINUM 3-2003 Seite 67

 

Langoa-Barton 2001

Sehr dunkles, tiefes Granat-Purpur. Würziges Bukett, Tabaknoten, Nelken, erdige Tiefe, deutliche Terroiranzeige, Waldbeeren, noch etwas trocken im Ansatz. Fleischiger Gaumen, herrliche Konzentration, viel stützende Tannine, fein aufrauend und körnig, klassisch, bourgeoiser Ansatz. 17 Punkte 2008-2030 WeinWisser 5/2002

 

Langoa Barton 2001

Ausgesprochen lecker und frisch trotz der etwas harten, herben, trockenen Tannine und des rauchigen Holzes, sollte reifen. 2008 bis 2016, 15 Punkte VINUM 6/2002 Seite 64

 

Langoa Barton 2001

86-88 Alles über Wein 4/2002

 

Langoa Barton 2001

Auch wenn die Holzwürze zurzeit dominiert: dahinter versteckt sich eine lebhafte Textur mit herben, kantigen Tanninen. 2008-2014 15,5 Punkte VINUM 3/2004 Seite 56

 

Langoa-Barton 2002

Das Weingut Langoa in Saint-Julien-Beychevelle befindet sich seit bald zwei Jahrhunderten im Besitz der Familie Barton. Trotzdem ist meist nur von Léoville-Barton die Rede, der in den Kellern von Langoa vinifiziert wird. Beim Jahrgang 2002 zeigt sich nun, dass sich der Langoa stark verbessert hat, der Erfolg des Léoville-Barton scheint der Qualität des Langoa gut zu tun.

Extrem dunkles Granat mit fast schwarzen Reflexen. In der Nase traumhaftes, sehr tiefgründiges Bukett, dramatische Terroirsüße, Trüffel, Teakholz, Schwarztee, sogar Minzetöne. Komplexer, reicher Gaumen, viel Fleisch, von Massen von Tanninen umgeben, schokoladig und schwarze Beeren im Finale. Ein toller Langoa. Nachdem der Léoville seit Jahren regelmäßig sehr hohe Noten erhält, scheint nun auch für den Langoa die Stunde der verbesserten Qualitäten zu schlagen. 18 Punkte 2010-2030 WeinWisser 4/2003

 

Langoa Barton 2002

Kantig und fest, mit schokoladigem, angenehm herb bitterem, holzgeprägtem Finale. 2008 bis 2018. 15,5 Punkte VINUM 6-2003 Seite 60

 

Langoa-Barton 2002

Beautiful aromas of licorice, currants and berries follow through to a medium- to full-bodied palate, with silky tannins and a seductive finish. Well-crafted. Not overdone. Best after 2007. 5,665 cases made. 90 Punkte  30$  WineSpectator 31.Mar2005

 

Langoa-Barton 2003: 92-94 Punkte,  WineSpectator 30.Juni2004

 

Langoa-Barton 2003: 3 Sterne Weinwirtschaft 7.Mai2004

 

Langoa Barton 2003: 88-90 Punkte 2007-2023 Alles über Wein 3/2004

 

Langoa-Barton 2003

Voll und fleischig, festes Tannin, feuriges, auch eine Spur herbes Finale - entspricht dem Jahrgang, wird Spaß machen, sollte allerdings nicht zu lange reifen. 2008-2013. 15,5 Punkte VINUM 6/2004

 

Langoa-Barton 2003

Tiefes, sattes Granat, violette Reflexe. Reifes Bukett, zarte Dörrfrüchtenoten, Rosinentöne, feine Ledernoten und schwarze Pfefferkörner dahinter. Fleischiger, dichter Gaumen, viel Extrakt und eine bourgeoise Adstringenz zeigend, mehr Muskeln als Fett, wird auf der maskulinen, charaktervollen Seite bleiben, Gerbstoffe wie bei einem 1945er, falls der Wein die verdaut, kann er noch zulegen; zwei Mal degustiert. 17 Punkte, 2012-2025  WeinWisser 4/2004

 

Langoa-Barton 2003

Sehr dunkles Granat-Violett. Wahnsinniges Dörrfrüchtebukett, wuchtig, vielleicht etwas alkoholisch im Ansatz, in einem berauschenden Sinne. Im Gaumen erst malzig, Kandisnoten, unbändige Süße, fett und rund, im Finale gewisse Trockenheit zeigend, zunehmend kerniger, gleichzeitig fett. Die Nase gefällt besser (19 Punkte) als der Gaumen mit der noch abzubauenden pikanten Bitternote. Momentanwertung: 17 Punkte 2014-2040 WeinWisser 4/2005

 

Langoa-Barton 2003

Die ledrige Würze eines reifen Weines; von  mittlerer Statur und einfachem Ausdruck, aber gut und zuverlässig, ohne Fehl und Tadel. 2006 bis 2011. 15,5 Punkte VINUM 3/2006 Seite 76

 

Langoa-Barton 2003

Extrem dunkel, fast schwarze Reflexe. Intensives Bukett, fein mineralische Noten, Backpflaumen, Teer (Hermitage-Affinität), sehr tiefgründig. Fester, satter Gaumen, wieder eindrückliche Tiefe aufgrund schwarzer Trüffelkonturen, Gerbstoffe mit einer feinen Bitterkeit, aber auch Rasse, vom Stil ein sehr klassischer, extrem langlebiger Langoa, wie die Jahrgänge 1961 und 1945. 2012 bis 2040. 18 Punkte  WeinWisser 3/2007

 

Langoa-Barton 2004

Rauchschinken (Neuholznote); lieblich, zartfruchtig, reif gewordene Tannine; würzig, langer tanninnachhaltiger Abgang. 3,5 Sterne, besonders gelungen. Weinwirtschaft 13. Mai 2005

 

Langoa-Barton 2004

Sehr tiefes Granat, satt in der Mitte. Faszinierende, warme, explosive Frucht, viel Brombeeren, Cassis, tiefe St.Julien-Zedernwürznote, facettenreich. Saftiger Gaumen, sehr geschmeidige, aber auch feste Tannine, wiederum tolle Fruchtaromatik, im Extrakt Lakritze und Rauchnoten zeigend, langes Finale. Für einmal ein nicht so maskuliner Langoa, erstaunlich feine Gerbstoffstruktur. 18 Punkte 2010-2025 WeinWisser 4/2005

 

Langoa-Barton 2004

Das Tannin ist vielleicht nicht das absolut feinste, aber saftig und frisch, das Finale aromatisch mit Noten frischer Beeren, unkompliziert, lecker, schnörkellos gut. 2010-2020, 16,0 Punkte VINUM 6/2005 Seite 62

 

Langoa-Barton 2004

Verry pretty and perfumed, with plum, vanilla and chocolate aromas. Full-bodied, with silky tannins and a long, caressing finsih. Best after 2011. 5.415 cases made. 37$ 91 Punkte WineSpectator 31.März2007

 

Langoa Barton 2005 
Very dark purple. Exceptionally ripe and opulent on the nose – most unusual for St-Julien and at first I thought this wine might be over the top but in fact there is sufficient rigour on the palate – mild constitution, definitely St-Julien. Well done! Not at all hot on the finish – moderate, beautifully judged. If you were in the dock, you’d want this one to be on the bench [on trial/be the judge]. Very neat and mild, and dry, on the finish. Fine tannins. 18 Drink 2015-28 Jancis Robinson 26.4.06

Langoa Barton 2005

Kompakt, dicht gewoben, feinkörniges Tannin; sehr schön gelungen, dicht, rassig, elegant; sehr empfehlenswert. 16 Punkte, 2013-2020 VINUM 6/2006

 

Langoa Barton 2005

Gorgeous blackberry, currants and light toasted oak. Exotic. Full-bodied, juicy and velvety, with loads of fruit. Long and delicious. Almost 95-100. Great value. 92-94 Punkte. WineSpectator30Jun2006


Langoa Barton 2005

A behemoth possessing huge tannin, density, and extract as well as mouth-searing levels of firepower, this inky/purple-tinged St.-Julien is a classic vin de garde offering notes of high class tobacco smoke, cedar, black currants, incense, and subtle wood. Potential purchasers over the age of 50 may want to reconsider, as this wine will require a decade of cellaring. 90-92 Punkte. Robert Parker

 

Langoa-Barton 2006

Sehr dunkles, sattes Purpur mit schwarzen Reflexen. Cassis, Brombeeren, dunkle Edelhölzer, nobel und tiefgründig, von der Nase her zu den besten St.-Juliens gehörend. Im Gaumen alles fein ausgerichtet, stützende, reife Tannine, ausgeglichene Adstringenz, dann doch noch etwas fester zupackend, aromatisches Finale. Wieder ein ganz großer Langoa, wie schon in vergangenen Jahren, und kaum jemand merkt es. 18 Punkte, 2016-2040 Weinwisser 4/2007

 

Langoa-Barton 2006

Kompakt, herb, gut gebaut, etwas grobkörniges Tannin. 2012-2018 15,5 Punkte VINUM 6/2007