Philippe Starck Champagne Roederer: Première bei VIF

30.11.2016

Louis Roederer ist seit 1819 in Familienbesitz und somit eines der letzten unabhängigen Champagnerhäuser. Der Leiter Frédéric Rouzeau gilt als einer der kreativsten Köpfe der Champagnerwelt. Zusammen mit dem Designer Philippe Starck hat er einen der faszinierendsten Neu-Champagner geschaffen. Nur eine kleine Zahl der besten Weinhändler Deutschlands darf dieses Unikat "avant Première" vorstellen. VIF gehört dazu! Jetzt können Sie dieses großartige Weihnachtsgeschenk bestellen!

"Dieser Champagner ist wahrscheinlich derjenige, den man am wenigsten aus dem Hause Roederer erwarten würde. Er ist moderner, als alle Champagner zuvor. Eine perfekte Gelegenheit mit alten Gewohnheiten zu brechen und Methoden auf den Prüfstand zu stellen. Dieser Wein ist aus einer abstrakten Vorstellung geboren und zu einer konkreten Idee geworden." Jean-Baptiste Lécaillon, Kellermeister

 

Die Idee:

Die Cuvée Brut Nature erblickte im Jahr 2006 das Licht der Welt auf dem Weingut Louis Roederer.
Dieser Champagner ist aus einer Begegnung zwischen einem Champager-Haus, das im Einklang mit
der Natur wirtschaftet und einem großen kreativen Genie hervorgegangen, der die Freiheit liebt:
Philippe Starck.

Frédéric Rouzaud, Geschäftsführer des Traditionshauses, gab den ersten Impuls, der Designer
hauchte diesem eine Idee ein, der Kellermeister Jean-Baptiste Lécaillon brachte die Schöpfung ins
Rollen. Für ein erstes Opus erstmalig zusammengetreten, haben sie ihren Dialog nun fortgeführt und mit dem Brut Nature 2009 einen zweiten Jahrgangschampagner hervorgebracht.

"Wir versuchten Gedanken in Wein zu verwandeln."

Frédéric Rouzaud & Philippe StarckAus den abstrakten Gesprächen zwischen Frédéric Rouzaud, Jean-Baptiste Lécaillon und Philippe Starck kristallisierten sich klare Worte heraus, die das Leitmotiv zur die Schaffung des Brut Nature 2009 formten: ehrlich, minimalistisch, diagonal, modern. Jean-Baptiste Lécaillon war es schließlich, der diese Worte materialisierte und so zum Leben erweckte.

"Das erste Abenteuer war einfach fabelhaft. Zusammen mit Roederer erfanden wir eine Diagonale,
eine einzigartige und dynamische Sprache, deren Worte in die Pflege des Bodens übergingen. Das
Ergebnis ist ein Champagner, der eine völlig neue und wunderbar präzise Handschrift trägt. Mit Brut
Nature 2009 stützten wir uns auf die gleichen Parameter und nahmen erneut Ideen und Worte als
Ausgangspunkt, um ungezwungen zu einem verjüngten, eleganten, vertikalen und kernigen
Champagner zu finden, der die Ausgewogenheit des Terroir ausdrückt." Philippe Starck

Diese Suche nach Authentizität spiegelt die wahrhaftige Eleganz der Beziehung, ja die echte
Freundschaft wider, die sich im Brut Nature 2009 niederschlägt, einem aufrichtigen Wein, aus der
Hand ehrlicher Menschen, die es lieben, anderen eine Freude zu bereiten."

 

Die Schöpfung

"Wir kamen auf die Idee, in einem sonnigen Jahr eine frische Cuvée, welche den Charakter des
tonhaltigen Bodens widerspiegelt, zu verwirklichen", erklärt Jean-Baptiste Lécaillon. "Die
tiefgründigen Lehmböden reflektieren die milde Sonne der Champagne und dämpfen die Landschaft.
Um dies zu erreichen, taten wir genau das Gegenteil von dem, was wir normalerweise tun, wenn
wir eine neue Cuvée erschaffen. Wir begannen mit dem fertigen Produkt und bewegten uns
rückwärts im Prozess seiner Schöpfung und vollzogen jeden einzelnen Schritt seiner Erschaffung
nach", fügt er hinzu.

"Das ist die Vermählung zwischen dem König der Punks und der Königin von England", fasst
Philippe Starck zusammen. "Ein barocker, vielschichtiger, nonkonformistischer und unendlich
komplexer Champagner, der sämtliche Konventionen sprengt."

 

Der Boden

"Die schwarzen Böden von Cumières, ihre kühle Schönheit, ihre Lehmböden in Hanglage mit Südausrichtung, werfen das Licht der Sonne mit aller Kraft zurück. Zehn Hektar werden wie in alten Zeiten per Hand und nach den Prinzipien der Biodynamik geharkt und angehäufelt, einfach, um diesem Weinberg maßgeschneiderte Pflege zukommen zu lassen, was nicht zu übersehen ist. Diese anspruchsvolle Weinbaumethode, die die Entwicklung der Pflanze in den Mittelpunkt stellt, wurde im Milleniumjahr 2000 eingeführt und findet heute auf 150 von den 410 Parzellen des Weinguts Louis Roederer Anwendung.

Früher sprach man von den "vins de rivière", also von Weinen, die sich von den Ufern der Marne
nährten: wahre Pinots, die sich ungestüm und offenherzig entfalteten. Die prachtvollen Trauben, die
Dichte ihres Mosts, ihre Fülle und ihre rundlichen Körper brachten stets neue Champagner hervor.
Insbesondere in den heißen Jahren kommen die kühlen Eigenschaften der sonnendurchtränkten
Lehmböden mit einer einzigartigen Resonanz und Frische zum Ausdruck.

Alle Trauben der verschiedenen Parzellen werden am selben Tag geerntet - laut Mondkalender an
einem Fruchttag - und gemeinsam in einem Anlauf gekeltert, ganz so, wie es bei unseren Vorfahren
Tradition war. "Dies ist ein wenig so, als hätten wir künstlich die sogenannte "complantation", also
die Bewirtschaftung eines einzigen Stück Landes mit verschiedenen Weinsorten, wiedererschaffen",
präzisiert Jean-Baptiste Lécaillon. "Das Gerüst des Pinot Noir, die Reife des Meunier, das Florale und
die erfirschende Säure des Chardonnay vermischen sich harmonisch zu einer einzigen Bewegung. "

 

Der Jahrgang

Das Jahr 2009 war ein Jahr von gewaltiger Traubenreife. Die Straße, die zwischen Hautvillers und
Damery verläuft und sich an den historischen Orten der Champagne entlangschlängelt, wurde von
Rebstöcken gesäumt, die bauchige und prall im Saft stehende Trauben trugen. Die Trauben waren
zum Bersten mit opulentem Most gefüllt. Außergewöhnliche klimatische Bedingungen begünstigten
das Heranwachsen erstklassigen Ernteguts aus prächtigen, sonnenverwöhnten Trauben. Die
Weinlese dieses Jahres erinnerte in ihrer Ausgewogenheit an die mythischen Jahre 1947, 1959, 1964
und sogar 1989.

In solchen, von kontinentalem Klima geprägten Jahren, werden die Weine vom kühlen Hauch der
Lehmböden durchdrungen, die zur Formung ihrer Dichte beitragen. Und so schaffte dieses relativ
trockene Jahr optimale Bedingungen für einen großen Jahrgang: einen Most von überaus weinigem,
kräftigem, konzentriertem Charakter und animierende Säure.

"2009 war ein Spitzenjahr, das uns perfekte, sehr homogene, knackige und frische Trauben
bescherte. In den heißen Jahren leben wir unsere burgundische Seite aus: Das Terroir kommt herrlich
zur Geltung, die Frische entfaltet sich ganz sachte", erklärt Jean-Baptiste Lécaillon. Dank
aufmerksamer und respektvoller Pflege der Rebstöcke konnten wir das Beste aus ihnen herausholen:
die ideale Kombination aus physiologischer, phenolischer und aromatischer Reife."

 

Der Wein

Der Brut Nature 2009 ist ein Champagner, der den Boden in sich trägt. Er verströmt die
bezaubernden Aromen reifer Früchte. Nach den herbstlichen Tönen des Brut Nature 2006 glänzt der
Jahrgang 2009 durch frühlingshafte Frische. Aromen von Pflaumen, Mirabellen und Aprikosenkernen
umschmeicheln die Nase, unterlegt von einem dezenten Hauch frischer Waldbeeren und Noten
weißer Blüten, Akazien und Ginster sowie Seidenakazien. Die seidige Textur und lebendige Frische
verleihen dem Opus eine ausgelassene Beschwingtheit. Bissig und impulsiv entfaltet dieser
Champagner eine schöne Herbe, offenbart eine zarte Bläschenkette und mündet in einem
ausdauernden Finale.

Mehr Wein als Champagner, kehrt dieser Brut Nature zurück zu seinen Wurzeln. Zunächst zu den
Wurzeln des Weins, mit seinem strahlenden Gold, seinen frisch-fruchtigen Noten und denen weißer
Blüten; dann erst kehrt er zu den Wurzeln des Champagners, kraft seines langen Ausbaus in sowohl
Holz als auch Edelstahl, seinem feinperligen Sprudeln und der vollständigen Abwesenheit einer
malolaktischen Gärung.

 

Die Flasche

Ein Champagner, der wie der Brut Nature 2009 mit so viel Bedacht auf Reinheit, Vertikalität, Geschichte, Modernität und Ehrlichkeit erzeugt wurde, braucht sich nicht zu verstecken. Das Äußere dieses Champagners sollte seine inneren Werte widerspiegeln: das Minimum, die Quintessenz.
Die Flasche ist schlicht gehalten, die Kapsel schmucklos, neutral, aus unbeschriftetem Zinn und in
einem Grauton gehalten, der die Eleganz der Cuvée unterstreicht.

Philippe Starck entwarf das Etikett des Brut Nature 2009 im Sinne jenes Herrn, "der so stolz ist auf
seinen Champagner". Er zeichnet kalligraphische Buchstaben auf weiße Papierbögen, auf ein Stück
zufällig gefundenes Zeitungspapier oder einen Bogen des Aquarellpapiers seiner Tochter. Dann
nimmt er den Filzstift zur Hand und unterstreicht wie selbstverständlich die wichtigen Worte. Dieser
Champagner kommt ganz ohne gekünsteltes Schmuckwerk aus. Seine Schönheit im Herzen zeigt sich
nur, wenn dem nichts Überflüssiges im Weg steht. Dies ist für den Brut Nature 2009 der Fall. Das
einzige, was entfernt werden muss, um ihn zu genießen, ist der Korken.

"Eine neue Seite wurde beschrieben und die Geschcihte geht weiter. Sie ist wie der zweite Band
eines literarischen Werks, aus der Feder von Louis Roederer. Der Champagner ist ein Projekt, eine
Beziehung mit dem Anderen, ein Fest, eine Begegnung. Es ist die Liebe." Philippe Starck

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