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Noval Black Port DouroQuinta do Noval - Portugal

Noval Black Port
Douro
Quinta do Noval - Portugal

0,75 L

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Muscat de Rivesaltes 2015 AOPMas de la Devèze, Tautavel

Muscat de Rivesaltes 2015
AOP
Mas de la Devèze, Tautavel

0,75 L

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Vier Weine gegen den November-Blues

01.11.2016

Die Tage werden kürzer, grauer und kälter. Nebel, wolkenverhangener grauer Himmel, der erste Frost oder anhaltender Nieselregen drücken aufs Gemüt. Auch wenn der Oktober sich zum Ende noch einmal von seiner goldenen Seite gezeigt hat: So wird es kommen! Damit Sie nicht dem November-Blues erliegen, haben wir hier vier vino-logische Gegenmittel, die die Stimmung aufhellen.

Sie gehen aus dem Haus, und es ist noch dunkel. Sie kommen von der Arbeit nach Hause, und es ist schon wieder dunkel. Da braucht es einen Stimmungs-Aufheller. Schaumweine regen die Stimmung an, beleben, erfrischen, machen gute Laune. Auch wenn Sie persönlich nicht zur Fraktion der Liebhaber perlender Weine gehören, sollten Sie einmal einen besonderen Sekt probieren! Der ng.3 von Michael Gnägy ist ein phantastischer Winzersekt aus der Pfalz, hergestellt aus vollmundigem Weißburgunder-Wein, der in traditioneller Flaschengärung 12 Monate auf der Hefe reifte und dann per Hand abgerüttelt wurde. Er ist so lebhaft und spritzig, so saftig und animierend mit seiner delikaten Apfelfrucht und zeigt leichte Briochenoten, dass man gerne mehr als ein Gläschen trinken möchte. Ein Sekt mit Spiel und Länge, der es mit den meisten Crémants locker aufnehmen kann, und der einfach Freude macht.

Mit den Jahreszeiten ändern sich auch unsere Essgewohnheiten. Die leichte sommerliche Kost wird von deftigeren Gerichten abgelöst, es kommt wieder Wild auf den Tisch, Bratfleisch mit kräftigen Saucen, Kohlgemüse (Wirsing, Rotkohl, Rosenkohl etc.), und da muss der passende Wein her. Der darf dann durchaus auch etwas mehr Umdrehungen haben. Samtig und seidig soll er das Herz erwärmen und die Seele streicheln. Hier empfehlen wir einen kraftvollen Shiraz aus Australien, den Jackos Blend Shiraz von Geoff Merrill aus dem McLaren Vale. Dieser Shiraz reifte 30 Monate in sogenannten Hogsheads, 300 Liter großen Barriques aus amerikanischer Eiche. Im Bukett zeigt er den typischen Eukalyptuston großer Shiraz, sowie Cassis, Vanille, Zedernholz, Schokonoten und Würze. Am Gaumen glänzt er mit explosiver Frucht, reif und voll, mit viel Spiel und Finesse, gewaltigem Druck, großer Komplexität und feinsten Gerbstoffen, die samten und seidig wirken. Faszinierend!

Draußen wird’s kalt, da heizt man drinnen am besten ein! Wohl dem, der einen Kamin, Kachelofen oder eine sonstige Feuerstelle sein Eigen nennen darf. Die verbreiten im Haus sofort nach dem Anzünden eine wohlige Wärme, und am besten sitzt man(n) davor und schaut den Flammen zu. So wie früher, als es noch keinen Fernseher, die Sportschau oder Champions League gab! Was gibt es schöneres, als in solchen Situationen ab und zu an einem Gläschen Port zu nippen? Der Noval Black Port ist dafür der perfekte Partner! Mit ihm kann man Zwiesprache halten, ohne ein Wort zu sagen: Er ist komplex genug, um einen ganzen Abend lang nicht langweilig zu werden, und kraftvoll genug, um immer wieder die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Port hat zudem den unschätzbaren Vorteil, dass man nicht die Flasche leer trinken muss, denn er hält sich auch noch viele Tage nach dem Öffnen. Übrigens: Wir verkaufen im Winterhalbjahr etwa fünfmal so viel Portwein wie im Sommerhalbjahr. Raten Sie mal woran das liegt!

Und jetzt noch einen Geheim-Tipp! Es gibt Weine, die sind eine Kategorie für sich. Dazu gehört ganz sicher ein Muscat. Ob nun las Muscat de Beaume de Vénise oder – noch besser – als Muscat de Rivesaltes: Beide glänzen als Vin doux naturel (also als Wein mit natürlicher Restsüße) mit einer expressiven Aromatik, die begeistert. Die Trauben für den Muscat de Rivesaltes von Mas de la Devèze aus dem Roussillon wachsen in Mini-Erträgen von nur 12 hl/ha auf schieferhaltigen Böden. Das hoch attraktive Bukett von zarten Muscat-Aromen wird von Rosenakzenten untermalt. Der delikate Auftakt am Gaumen ist zunächst verhalten und nur von saftiger Melonen- und Birnenfrucht geprägt, nimmt dann aber enorm an Fahrt auf und begeistert mit grandioser Länge und Power im Finale. Der Schiefer kommt in den mineralischen Noten bestens zum Ausdruck. Er eignet zwar bestens auch als Aperitif, und glänzt zu Blauschimmelkäse oder zu fruchtigen Desserts. Aber noch genialer ist er als Meditationswein. Er regt die Gedanken an, lockert die Zunge und fördert so die Gespräche mit den Gästen oder dem/der Partner(in)an. Das funktioniert allerdings auch mit dem Gespräch mit sich selbst.

Text: Frank Roeder MW

Foto: Erich Westendarp  / pixelio.de

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