Sommerzeit - Rosézeit

16.06.2010

Sommerzeit - Rosézeit!
An warmen Tagen ein gut gekühltes Gläschen Rosé lässt die Anspannungen des Tages vergessen, erfrischt, erfreut, belebt. Kein Wunder also, dass Roséweine nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa eine Renaissance erfahren. VIF bietet Ihnen eine umfangreiche Auswahl aus den unterschiedlichsten Ländern an, inklusive der Klassiker aus Deutschland und Frankreich, aber auch aufregende Neuentdeckungen.

Am Roséwein schieden sich schon immer gerne die (Wein)Geister. Echte Weinkenner bzw. solche, die sich dafür hielten, rümpften oft die Nase, wenn die Sprache auf den Rosé kam. Früher manchmal zu Recht – heute nicht mehr nachvollziehbar.

Rosé boomt! Laut DWI (Deutsches Weininstitut) hat der Rosé heute in Deutschland einen Anteil von 9,4 Prozent am Gesamtweinmarkt (2010). Auch in Großbritannien belegt eine Studie (Quelle: Harpers), dass sich der Roséanteil in den vergangenen Jahren 10 Jahren von 1 auf 8 Prozent erhöht hat – das sind imposante jährliche Steigerungsraten im hohen zweistelligen Bereich.

Für diesen Aufschwung gibt es gleich mehrere Gründe:
Die Qualität der Rosés hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. War Rosé früher eher ein Abfallprodukt der Rotweinerzeugung, haben heute zunehmend ernsthafte Erzeuger das Anliegen, hochwertige Roséweine zu erzeugen.

Gerade in den warmen Sommermonaten finden Roséweine den größten Zuspruch. Dank Klimawandel können wir immer mehr Abende mit mediterranen Temperaturen im Freuen geniessen. Da passen die gut gegühlten Roséweine, die meist einen eher geringeren Alkoholgehalt als Rotweine aufweisen. Rosé ist also der gelungene Kompromiss: der Rotwein für Weißweintrinker und der Weißwein für Rotweintrinker.

Nicht zuletzt passt Roséwein zu vielen Gerichten: Er ist der ideale Wein zu Grillpartys, bei denen die Speisenpalette von herzhaftem Fleisch und deftiger Wurst über gegrillte Meeresfrüchte bis hin zu Gemüse reicht. Auch der Trend zur asiatischen oder Cross-Over-Küche hat zu einer stärkeren Akzeptanz der Rosés beigetragen – passen sie doch ausgezeichnet zu würzigem bis scharfem Essen.

Nachfolgend noch einige allgemeine Informationen über den Rosé:
Herstellungsverfahren: Roséweine werden ausschließlich aus roten Trauben erzeugt. Jedoch wird der Most vergleichsweise schnell abgepresst, das heißt von der Maische getrennt. Das geschieht, je nach Rebsorte und Winzer, zwischen einigen Stunden bis hin zu maximal 3 Tagen. Je länger die Maischestandzeiten, desto intensiver die Farbe.
Ein besonderes Verfahren ist die Saignée-Methode. Dieser Begriff leitet sich aus dem Französischen ab und bedeutet ausbluten. Zur Ader gelassen wird hier der Rotwein. Aus dem Gärbehälter mit den Rotweintrauben werden nach 12 bis 48 Stunden rund 10 bis 15 Prozent des Mostes ohne Pressung abgezogen. Dabei entsteht ein kräftiger Rosé. Außerdem hat dieses Verfahren den Nebeneffekt, dass der verbleibende Rotwein aufgrund des geringeren Anteils an Saft konzentrierter wird.

Rosé – Weißherbst - Rotling:
Ein Weißherbst ist ein Roséwein, der nach deutschem Weinrecht jedoch zu 100 Prozent aus einer Rebsorte hergestellt werden muss. Nicht zu verwechseln damit sind die Rotlinge, in Baden auch Rotgold und in Württemberg Schillerwein genannt. Diese werden aus Weißwein- und Rotweintrauben gekeltert.

Unsere Empfehlungen:
Wenn Sie jetzt Lust auf den Trendwein Rosé bekommen haben, dann versuchen Sie doch einmal die Renner aus unserem Sortiment.

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