Frühlingsweine - Die Leichtigkeit des Genusses

21.03.2010

Endlich sind die ersten herrlichen warmen Frühlingstage mit reichlich Sonnenschein da! Die Natur erwacht und schon bald blühen die ersten Obstbäume. Mit dem Frühling beginnt auch die Saison der leichten Küche, und viele Menschen haben dazu Lust auf leichte, unbeschwerte Weißweine. Vorbei ist die kalte Zeit mit schweren Braten- oder Wildgerichten und den dazu passenden wärmenden, kräftigen Rotweinen. Zumindest uns steht der Sinn jetzt nach Pasta, Fisch, Geflügel und vor allem viel Gemüse. Am besten passen hierzu die klassischen Frühlingsweine.

Was aber zeichnet unsere Frühlingsweine aus? Sie sind duftig und leicht, wie eine Frühlingswiese oder ein Obstgarten! Das liegt daran, daß es sich um jugendlich frische Weine aus der zurückliegenden Ernte 2010 handelt. Die Frühlingsweine werden vornehmlich aus Rivaner, Silvaner und Weißburgunder gekeltert, da diese Rebsorten früh reifen und in der Regel in den ersten Wochen der Lese geerntet werden können. Dies hat auch den Vorteil, daß diese Weine harmonisch trocken als Qualitätswein (QbA) oder Kabinett mit nur 11 bis 12 Prozent Alkohol für unbeschwerten Trinkspaß sorgen und sehr gut mit der leichten Küche harmonieren.

Da das erfrischende Geschmackserlebnis im Vordergrund stehen soll, vergären die Winzer diese Weine bei niedrigen Temperaturen in Edelstahltanks. So ist garantiert, daß die Frucht im Vordergrund steht und kein Holzfaß die Aromen des Traubenmostes beeinflußt. Nach der langsamen Vergärung bei niedrigen Temperaturen (um die 15°C) und der anschließenden Überwinterung der feinduftigen Weine in Edelstahltanks auf ihrer Feinhefe kommen die sortentypischen, fruchtigen und blumigen Aromen im Frühjahr zeitig in die Flasche, und wir dürfen uns an ihnen erfreuen.

Vor allem zu leichten Pasta oder Gemüsegerichten harmonieren diese lebhaften Tropfen und erfreuen neben dem Gaumen auch die Seele und das Portemonnaie.

 

Text:Uli Meyer

Foto: twinlili / pixelio.de

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