Weingut des Monats August: Bodegas Bleda aus Jumilla

31.07.2012

Seit Jahren zählen die Weine der Bodegas Bleda zu den Preis-/Leistungs- führern in unserem Sortiment. Wer einmal diese herrlich saftigen, animierenden und vollmundigen Weine gekostet hat, wird sich wundern, dass die Weine schon ab 4,95 € erhältlich sind. Ein kleines Preis-Wunder! In einer Welt, da permanent alles teurer wird, ist es höchst bemerkenswert, dass es auch Betriebe gibt, die seit 5 Jahren keine Preiserhöhung angekündigt haben!

Ab sofort geben wir für alle Weine des Weinguts des Monats einen zusätzlichen Rabatt von 10%. Sie erhalten diese unglaublich günstigen Weine somit bis zum 31. August zum angegebenen Sonderpreis!

Juan Jiménez, Inhaber und Leiter der Bodegas Bleda, ist ein bescheidener Mann. Auch wenn er in seinem Auftreten stets korrekt und elegant wirkt und eine noble Zurückhaltung ausstrahlt, fühlt er sich als Arbeiter, der in seinem Betrieb anpackt, voller Energie seine Mitarbeiter motivierend führt und zu Höchstleistungen anspornt. Er ist ein Mann, der lieber aufmerksam zuhört als spricht, der sich von logischer Argumentation überzeugen lässt und selbst seine Schlüsse zieht. Entscheidungen macht er sich nicht leicht, wägt gerne ab, aber wenn er sie einmal getroffen hat, setzt er sie konsequent um.

Ganz besonders stolz ist er auf seine beiden Weine in Weiß und Rosé. Denn vorzügliche Rotweine gibt es in der Region Jumilla nicht nur von Bleda, sondern auch von anderen Betrieben. Doch attraktive, erfrischende Weiß- und Roséweine in dieser heißen Region im Südosten Spaniens zu erzeugen,ist nicht so einfach. Schnell, zu schnell möchte man sagen, baut sich während der Traubenreife die Säure ab, und damit werden die Weiß- und Roséweine breit und langweilig. Wartet man zu lange mit der Lese, werden die Weine gar schwer. Das steht einem Weißwein nicht gut!

Durch clevere Weinbergsarbeit in ganz bestimmten Parzellen gelingt es Juan mit gezielter Beschattung der Trauben und früher Lese, die Säure zu bewahren. Dank kühler Fermentation bringt er die Fruchtigkeit in die Weine, wie man sie sich für delikate Trinkweine wünscht. Und die Säure bewirkt zudem, dass auch die Weiß- und Roséweine nicht so schnell schlapp machen und auch noch zwei Jahre nach der Lese ein Genuss sind.

Doch wirklich berühmt ist Bleda für  seine Rotweine aus der Monastrell-Rebe. Monastrell braucht die Hitze, um wirklich perfekt auszureifen. Die Franzosen sagen nicht vonn ungefähr, die Mourvèdre (das französische Synonym für Monastrell) muss das Meer sehen. Reift die Monastrell nämlich nicht perfekt aus, wirken die Gerbstoffe extrem sperrig und kantig. Das kann durchaus mal interessant sein, aber bereitet selten Trinkvergnügen. Weine aus reifen Monastrell-Beeren haben eine geschmeidige, sanfte Tanninstruktur, die das Potenzial füreine lange Reife verleiht.

Schon der einfache Monastrell ohne Holzeinfluss ist ein betörender Wein. Richtig gut wird es dann bei der Crianza, die neun Monate im Barrique reift, und grandios ist die Reserva, die 24 Monate im Holzfass schlummert. Hitverdächtig ist der Divus, ein Wein aus alten Rebstöcken, der in Spanien bereits mehrfach  als Wein mit sensationellem Preis-/Genussverhältnis ausgezeichnet wurde.

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