Rainer Sauers Silvaner sind erneut kaum zu schlagen

27.06.2012

Mit ihren brillanten Silvanern haben Rainer Sauer und Sohn Daniel das Kunststück fertig gebracht, im zweiten Jahr in Folge, gleich zwei Weine auf das Siegertreppchen bei der Verkostung der deutschen Spitzenweine des letzten Weißweinjahrgangs der Zeitschrift „Capital“ zu bringen. Damit festigen die Sauers Ihre Ausnahmestellung unter den deutschen Silvaner-Winzern. Oder wie es Gerhard Eichelmann in seinem Standardwerk „Weinführer Deutschland“ schreibt: „Wer sich für Silvaner interessiert, kommt an Rainer Sauer nicht vorbei“.

Eine hochkarätig besetzte, 24köpfige Jury, unter anderem mit der bekannten Sommelière Natalie Lumpp, testete über 400 Weine in 21 Kategorien (Capital Nr. 7 / Juli 2012).

Die beiden ausgezeichneten Silvaner stammen beide aus der weltberühmten Silvanerlage „Escherndorfer Lump“. Diese Weinberge haben eine Hangneigung von 40 bis 75 % und ziehen sich in weitem Bogen um den Ort. Der Talkessel schützt die Reben im Winter vor kalten Nord- und Ostwinden und fängt im Herbst die Sonnenstrahlen wie ein Hohlspiegel ein. Dieses Mikroklima und der für den Silvaner ideale Muschelkalkboden prägen den Weinbau in dieser Lage seit mehr als tausend Jahren.
Sowohl Sauers Silvaner Kabinett trocken 2011 als auch die Silvaner Spätlese trocken 2011 aus dem „Escherndorfer Lump“ belegten den zweiten Platz in ihrer Kategorie, dabei trennten den Kabinett nur 0,3 Punkte vom Sieg. Das beste an Sauers Weinen ist jedoch das unglaubliche Preis-Genuß-Verhältnis. Solche Qualitäten zu derart freundlichen Preisen sind international kaum zu haben.

Insgesamt urteilt die Zeitschrift „Capital“ über den 2011er Weißwein-Jahrgang in Deutschland: „2011, so viel steht fest, war kein normales Jahr. 2011 war alles anders. Besser. Für viele Weine des 2011er-Jahrgangs gilt: Die Geschmackserlebnisse haben sich nach oben verschoben“.

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