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Sushi und Wein - eine hervorragende Kombination |
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Feinaromatisch,
fett- und kalorienarm, vitamin- und mineralstoffreich: Die
Gourmethäppchen Sushi liegen voll im Trend und finden immer
mehr Liebhaber. Traditionell wird in Japan Reiswein (Sake) oder Pflaumenwein zu Sushi getrunken. Auch Bier zu Sushi ist dort weitgehend akzeptiert und neben Tee und Wasser das wohl am häufigsten begleitende Getränk. Doch besonders spannend, genussreich oder anregend sind diese Kombinationen nicht. Viel interessanter und eleganter sind Kombinationen mit Wein. Hier sind allerdings einige Regeln zu beachten.
Es gibt nur wenige, allgemeingültige Regeln für die Kombination Sushi und Wein. Diese lesen sich wie eine Ausschlussliste:
- Rotwein und Sushi schließen sich aus. Die Gerbstoffe der Rotweine wirken sperrig bis störend. Selbst gerbstoffarme Weine wie Beaujolais oder Bardolino wirken unharmonisch.
- Trockene Weine mit einer prägnanter Säure passen nicht zu Sushi. Nur wenn die Säure durch eine dezente Restsüße abgepuffert ist (wie z.B. bei einem halbtrockenen Riesling) stellt sich eine gewisse Harmonie ein.
- Wuchtige, kräftige Weine mit deutlichem Holzeinsatz oder Barriqueausbau sind zu dominant. Die feinen Aromen der Sushi haben gegen Power-Weine keine Chance.
Sushi hat gegenüber westlichen oder anderen fernöstlichen Speisen einen ganz entscheidenden Vorteil: Sie sind quasi geruchsneutral! Während sich die mehr oder weniger intensiven und verlockenden Düfte anderer Gerichte im Raum verbreiten und somit das Bouquet des Weins deutlich beeinflussen, ist das Bouquet der Sushi begleitenden Weine klar und präzise und somit in Reinform zu genießen. Die feinen Aromen der Sushi entfalten sich erst am Gaumen und retronasal in der Nase. Die Wahrnehmung der Aromen des Wein ist somit eine gänzlich andere als bei sonstigen Speisen.
Als besonders geeignet haben sich folgende Weintypen etabliert:
- Champganer gilt bereits als Klassiker. Es sollte ein Champagner der Geschmacksrichtung BRUT oder DEMI-SEC sein. Besonders geeignet sind Blanc de Blancs Champagner, also reinsortig aus der Sorte Chardonnay erzeugte.
- Auch Prosecco und andere Sekte sind - sofern im trockenen Bereich - besonders passend. Dabei können Sie getrost auf den sauer eingelegten Ingwer verzichten, denn beim abwechselnden Genuss von Sushi und einem Schlückchen Sekt liefert der Wein exakt das Maß an Erfrischung, das sonst der Ingwer erzielt hätte.
- Zarte, feine Weine wie etwa trockene Rosés aus der Provence sind perfekte Begleiter. Die zurückhaltenden Aromen des Weins lassen die filigranen Aromen der Sushi voll zur Geltung kommen.
- Feinfruchtige, nicht aromatische Weine wie etwa Chardonnay, Weißburgunder oder Pinot Grigio harmonieren ebenfalls sehr schön. Es ist darauf zu achten, dass die Frucht nicht zu ausgeprägt ist und die Weine unbeeinfklusst vom Holz sind.
Ganz entscheidend für eine gelunge Kombination Sushi und Wein ist das Maß an Wasabi, das Sie verwenden. Je mehr Wasabi und/oder Soja-Sauce verwendet wird, umso schwieriger wird die Kombination mit Wein. Intensiver Einsatz dieser beiden Würzmittel lässt nur noch Bier oder Wasser als Begleiter zu. Doch der wahre Gourmet wird schon wegen der Feinheit der Aromen sparsam damit umgehen.
Wer sich noch mehr für die Kombination von SUSHI UND WEIN interessiert, sollte einmal einen der Kochkurse mit Frau Morita (gelernte Sushi-Köchin, die acht Jahre lang in Osaka gearbeitet hat) besuchen. Siehe hierzu Seminare und Veranstaltungen.
Weine, die sich im Rahmen dieser Kochkurse als ideale Begleiter zu Sushi bestens bewährt haben, finden Sie unten stehend.
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