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Mittelburgenland und Ungarn
Das Mittelburgenland ist sehr hügelig und waldreich. Es ist das österreichische Rotweinland schlechthin: Auf den schweren Lehmböden südlich des Neusiedlersee gedeihen auf 2.100 Hektar Fläche 90 % rote Sorten, und davon überwiegend Blaufränkisch (55 % der Rebfläche), weswegen die Region auch Blaufränkischland genannt wird. Zweigelt ist nach dem Blaufränkisch die meist verwendete Sorte, aber auch die internationalen Sorten wie Merlot und Cabernet Sauvignon werden angebaut. Es wird viel experimentiert, selbst Nebbiolo, Sangiovese und andere Exoten finden Beachtung. Die Winzer profitieren von recht alten Rebanlagen, zum Teil bis zu 80 Jahren alten Rebstöcken. Bei den Weißweinsorten sind Grüner Veltliner und Welschriesling am stärksten vertreten.
Das Klima ist pannonisch geprägt mit nur mäßigem, temperaturausgleichendem Einfluss des Neusiedlersees. Allerdings kommt es hier seltener zur Nebelbildung, weil das Gelände schnell ansteigt, so dass die Trauben kaum von Botrytis befallen werden. |
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