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Kremstal
Die Stadt Krems gilt als eines der Zentren der österreichischen Weinkultur. Die Stadt liegt an der Mündung des Flüsschens Krems in die Donau. Das Kremstal schließt sich westlich direkt an die Wachau an, doch wie unterschiedlich sind diese beiden Weinbauregionen: Die Wachau als sehr enges, fjordähnliches Tal mit steilen Terrassen aus Urgestein, doch ab dem Ort Stein an der Donau wird das Donautal sehr viel breiter und die Hügel links und rechts der Donau sind weniger hoch. Die 2.176 Hektar Rebflächen finden sich sowohl in flachen Tallagen, die höherwertigen Weinberge schmiegen sich aber an die Südhänge der Orte Krems, Rohrendorf und Gedersdorf. Dort hat vor etwa 70.000 Jahren der Wind eine bis zu 70 Meter dicke Lößschicht angeblasen, und an diesen Hängen finden sich die berühmten Lößterrassen. Aufgrund der Weichheit dieser Schichten ließen sich einfach diese Terrassen, aber auch unterirdische Keller anlegen. Die Reben können tief wurzeln und so wertvolle Mineralien aufnehmen. Im westlichen Teil, an die Wachau anschließend, findet man noch Urgesteinsböden (Pfaffenberg, Steiner Hund). Südlich der Donau wachsen um Göttweig einmalige Weine.
Das Klima ist ein Mischklima: strenges und raues Wetter aus dem Westen und Norden, warmes (pannonisches) Klima aus dem Osten.
Hauptsächlich werden Grüner Veltliner und Riesling angebaut. Eine Spezialität ist der würzige Rote Veltliner. Hochwertige Sekte und Rotweine werden nur in geringen Mengen erzeugt.
Ab dem Jahrgang 2007 gibt es die Möglichkeit Grüner Veltliner und Riesling als „DAC Kremstal“ zu klassifizieren (DAC=Districtus Austriae Controllatus). |
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