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Kaum bekannte Rebsorten: Falanghina


Viele Rebsorten sind kaum bekannt, obwohl klasse Weine aus ihnen erzeugt werden. Mit unserer neuen Serie wollen wir Ihnen regelmäßig Underdogs vorstellen: Unterschätzte Sorten, die kaum im Rampenlicht stehen. Wir beginnen die Serie mit der italienischen Sorte Falanghina.

Falanghina ist eine weiße Rebsorte, die wahrscheinlich griechischen Ursprungs ist. Sie wird heute noch in den italienischen Regionen Kampanien und Abruzzen angebaut. Sie reift spät und benötigt daher ein warmes, trockenes Klima. Die Beeren sind klein, rundlich, von graugelber Farbe und mit festem Fruchtfleisch.

Meist wird sie als Verschnittpartner genutzt, denn ihr würziger Geschmack gibt vielen belanglosen Weißweinen Italiens genau die richtige Prise Extra. Dort wirkt sie wie das Salz in der Suppe. Reinsortig ausgebaut findet man sie eher selten, was mehrere Gründe hat. Reduziert man den Ertrag  um die Struktur des Weins zu verbessern, kann die aromatische Würze schnell dominieren, was die Weine zu anstrengend macht. Bleiben die Erträge hingegen hoch, fehlt den Weinen die Struktur.

Fingerspitzengefühl ist daher erforderlich.  Nur wenige Winzer widmen sich der Sorte mit der gebührenden Aufmerksamkeit, wie etwa Aurelia Mucci aus den Abruzzen. Für sie ist die Falnghina eine lohnende Herausforderung. Sie hält die Erträge in Balance, womit sie die Würze bändigt. Die Struktur hingegen verbessert sie durch einen kurzen 6-monatigen Ausbau in Barriques. Der dezente Holzeinsatz unterstützt perfekt die fleischige Frucht.

Der CANTICO Falanghina ist denn auch ein Vorzeigewein: Die Hälfte der selektionierten Trauben wird im Barrique vergoren und dort rund ein halbes Jahr auf der Feinhefe ausgebaut. Die andere Hälfte vergärt Aurelia im Edelstahltank, um die Fruchtaromen präsent zu halten. Dadurch gelingt ihr der Spagat zwischen Struktur und würziger Frucht.

Dieser Wein ist ein Essensbegleiter par excellence. Zum gegrillten Fisch oder gegrilltem Gemüse (Zucchini, Auberginen, rote und gelbe Paprika) passt er perfekt. Seine dezente Säure lässt es zu, dass er sich vielen Antipasti, die mit Olivenöl bereitet werden, pefekt anpasst.

Lesen Sie auch aus der Serie:Kaum bekannte Rebsorten

Teil 1: Falanghina

Teil 2: Mencia

Teil 3: Glera = Prosecco

Teil 4: Muskattrollinger

Teil 5: Negroamaro

Teil 6: Vermentino


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