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Wein des Monats Juli: "Make Müller Great Again!" von Emil Bauer (Pfalz)

29.06.2017

Die deutsche (Wein-) Antwort auf Donald Trump!

Keine Frage: Diese Renaissance ist längst überfällig! Der Müller-Thurgau war lange genug das Enfant Terrible der deutschen Rebsorten, dessen Image durch hemmungslose Überproduktion mit dürftigen Qualitäten gelitten hatte. Viele Weinliebhaber rümpfen immer noch die Nase, sobald Müller-Thurgau auf dem Etikett steht. Doch seit einigen Jahren machen sich engagierte Winzer für den Müller stark.

Diese Entwicklung verlief weitgehend unbemerkt. Denn pfiffige Winzer schrieben nicht Müller-Thurgau auf das Etikett: Mit dem Namen „Rivaner“ verkaufte sich der Wein viel besser. Rivaner sollte auf die vermeintliche Herkunft der Rebsorte verweisen. Lange glaubte man nämlich, dass der Schweizer Rebenzüchter Herrmann Müller aus Thurgau eine Kreuzung aus den Sorten Riesling und Silvaner geschaffen hätte. Denn Herr Müller wollte die köstlichen Aromen des Rieslings mit der früheren Reife des Silvaners kombinieren.

Weinberge in der Nähe von Nußdorf

Weinberge der Bauers in der Nähe von Nußdorf

 

Der Erfolg der neuen Sorte war riesig, Müller-Thurgau wurde zur meist angebauten Rebsorte in Deutschland. Allerdings zeigten moderne DNA-Analysen, dass Müller-Thurgau eine Kreuzung von Riesling und Madeleine Royal war. Die Hektar-Erträge hatten da schon schwindel-erregende Höhen erreicht, Massenproduktion verwässerte die Qualität. Dünne Weinchen ohne Seele waren die Folge.

Das geht auch anders: Werden die Erträge bei der ertragreichen Sorte Müller-Thurgau gezielt niedrig gehalten, entstehen daraus ansprechende Weine, die großes Trinkvergnügen bereiten. Die Brüder Alexander und Martin Bauer vom pfälzischen Weingut Emil Bauer, bekannt durch exzellente Weine mit flotten Sprüchen auf den Etiketten, wollten ein Zeichen setzen. Ihr überaus attraktiver Müller-Thurgau heißt MAKE MÜLLER GREAT AGAIN!

Das Weingut Emil Bauer in Nußdorf

Das Weingut Emil Bauer in Nußdorf bei Landau

 

Ein herrlich duftender Weißwein mit viel floralen Noten, ansprechender Apfelfrucht und feinen Muskat-Aromen im Bukett. Am Gaumen herrlich saftig, viel köstliche Apfelfrucht wird mit Akzenten von Honigmelone begleitet, dazu gesellen sich feine Würznoten. Er glänzt mit niedriger Säure und trotzdem ausreichend Spannung, das schiere Trinkvergnügen. Ein würdiger Wein des Monats, der besonders gut zu vegetarischen Gerichten, Fisch und Geflügel passt.

Alexander Bauer beim Probieren des neuen Jahrgangs

Alexander Bauer beim Probieren des neuen Jahrgangs

 

Die Bauers wären nicht die Bauers, wenn sie zu dem schlauen Spruch „Make Müller great again“ nicht auch noch einen Seitenhieb auf Donald Trump verbinden würden: „Er sagt YES, wir sagen NO und spenden 1 € pro verkaufter Flasche an eine Sache, die Mr. President gar nicht gut findet!“ ist auf dem Etikett zu lesen. Die Spenden gehen komplett an die deutsche Flüchtlingshilfe.

Wir bieten diesen Wein bis zum 31. Juli 2017 zum Sonderpreis von 8,95 € statt regulär 9,95 € an. Das Angebot gilt solange Vorrat reicht.

Das Video zum Wein des Monats entstand - wie kann es anders sein - in den USA, genauer gesagt in Seattle.

Wein des Monats Juli: Make Müller great again!

Das Konzept für den VIF-Videoblog wurde zusammen mit dem Werbefilmstudio framekit entwickelt (www.framekit.de). Das junge Unternehmen ist Spezialist für Image-, Produkt- und Unternehmensfilme. Die von mir, Frank Roeder MW, selbst aufgezeichneten Videos werden von framekit geschnitten und zum fertigen Film bearbeitet. 

Text: Frank Roeder

Fotos: Weingut Emil Bauer

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